Die Idee, die hinter dem bedingungslosen Grundeinkommen steht, ist, dass jeder Bürger eines Staates eine finanzielle Leistung erhält, die an keinerlei Bedingungen geknüpft ist. Diese Transferleistung würde zum Absichern der Existenz reichen. Derzeit werden verschiedene Ansätze diskutiert - das solidarische Bürgergeld von Althaus, das Ulmer Modell sowie das Modell der Intitiative "Unternimm die Zukunft".
Die Finanzierung des Grundeinkommens wird meistens über eine Vereinfachung und Neuordnung des Steuersystems sowie über den Abbau von Bürokratie und die Reduzierung bisheriger Transferleistungen geplant. Es bestünde keine Notwendigkeit mehr für Arbeitslosen- und Kindergeld, Rente, Wohnzuschüsse ...
Das zugrunde liegende Steuersystem besteuert je nach Modellansatz das Einkommen bzw. den Konsum. Die Konsumbesteuerung mündet hierbei zumeist in ein ähnliches Konzept wie die negative Einkommenssteuer. Finanziert wird das Grundeinkommen durch die Besteuerung von Einkommen, die die Transfergrenze übersteigen.
Bei dem von Götz Werner präferierten Modell wird das Grundeinkommen über eine Konsumsteuer finanziert. Einkommen werden nicht mehr besteuert. Brottoeinkommen sind gleich Nettoeinkommen. Die Lohnkosten würden drastisch sinken, während die Konsumsteuer (Mehrwertsteuer) drastisch steigen müßte.
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